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Kontakteinwilligung in Customer Insights: Journeys

Kontakteinwilligungen sind ein wichtiges Werkzeug im E-Mail-Marketing, insbesondere wenn Kontakte kein korrekt ausgefülltes Opt-in/Opt-out besitzen.

Werden E-Mails als Spam markiert, obwohl im Profil ein Opt-in bei der Kontaktpunkt-Einwilligung hinterlegt ist?
Oder wird der Versand blockiert, obwohl die Adresse nicht auf der Suppression-Liste steht?
Die Ursache dieser Probleme kann eine fehlende ordnungsgemäße Verwaltung der Kontakteinwilligungen wie DoNotEmail, DoNotBulkEmail und DoNotTrack sein.

Was ist eine Kontakteinwilligung in Echtzeit-Journeys?

Die Kontakteinwilligung in Dynamics 365 Customer Insights – Journeys wirkt als zusätzlicher Einwilligungsfilter, der die Entscheidungen der Kunden respektiert. Das System prüft die Einwilligung auf Ebene eines bestimmten Kontaktpunkts (z. B. E-Mail-Adresse, Telefonnummer) und für einen bestimmten Zweck oder ein bestimmtes Kommunikationsthema, bevor eine Nachricht versendet wird. Diese Einwilligungen sind nützlich, wenn Sie noch Kundendaten für Kontaktpunkt-Einwilligungen sammeln oder mehr Kontrolle über die Kommunikation mit Ihren Kontakten haben möchten – zum Beispiel, wenn Sie zwar über die Kontaktdaten des CEOs eines Unternehmens verfügen, ihm aber keine kommerziellen E-Mails senden (nach privater Absprache), selbst wenn er ursprünglich zugestimmt hat.

Microsoft empfiehlt: Wenn Sie planen, Einwilligungen über die Kontaktpunkt-Einwilligung zu verwalten, verlassen Sie sich nicht auf DoNotEmail, DoNotBulkEmail und DoNotTrack. Verwenden Sie stattdessen die Kontaktpunkt-Einwilligungsdatensätze als alleinige Quelle für die tatsächlichen Einwilligungen.

Wie beginnt man mit der Nutzung von Kontakteinwilligungen?

Standardmäßig werden im Kontakt enthaltene Einwilligungen nicht berücksichtigt. Um dies zu ändern, gehen Sie zu Einstellungen -> Feature-Switches und aktivieren Sie in der Kategorie „Compliance“ den Schalter „Kontakteinwilligung in Echtzeit-Journeys prüfen“.

Interaktionen und Sichtbarkeit im Kontaktdatensatz

Kontakteinwilligungen sind in einem gegebenen Datensatz auf der Registerkarte „Details“ in der Kategorie „Kontaktpräferenzen“ sichtbar. Dort können Sie prüfen, welche Einwilligungen für einzelne Kanäle und Themen erteilt wurden. Auf diese Weise können Sie schnell erkennen, ob eine bestimmte Nachricht zugestellt oder blockiert wird.

  • Bei kommerziellen E-Mails erhält der Kontakt diese Art von E-Mails, wenn DoNotEmail oder DoNotBulkEmail auf „Zulassen“ gesetzt ist.
  • Eine transaktionale E-Mail wird gesendet, wenn das Feld DoNotEmail auf „Zulassen“ gesetzt ist.
  • Damit Tracking-Links und -Pixel in eine Nachricht eingebunden werden können, muss das Feld DoNotTrack auf „Zulassen“ gesetzt sein, und die Einwilligungsdatensätze des Kontaktpunkts müssen ebenfalls Tracking erlauben.

Wie diagnostiziert man, wenn eine Kontakteinwilligung den Versand von Nachrichten verhindert?

Öffnen Sie beim Betrachten der ausgewählten Journey den Zustellungstrichter und die Liste „Blockiert“. Der Grund für die Blockierung wird in der Spalte „Grund“ als „Keine Einwilligung“ angezeigt. Wenn Sie mit der Maus über „Details“ fahren, sehen Sie die vollständige Erklärung für die Blockierung (Sie können die Spalte auch erweitern). Im folgenden Fall ist das Attribut DoNotEmail auf „true“ gesetzt, was „Nicht zulassen“ bedeutet.

Klicken Sie in der Liste auf den Profilnamen, um direkt zum Kontaktdatensatz zu gelangen. In der Timeline sollte ein Eintrag sichtbar sein, der darüber informiert, dass die E-Mail blockiert wurde.

Um das Vorhandensein des Problems zu bestätigen und es gegebenenfalls zu beheben, müssen Sie zur Registerkarte „Kommunikation“ wechseln, auf der eine entsprechende Meldung angezeigt werden sollte.

Nach einem Klick auf die Schaltfläche „Verwalten“ erscheint ein Pop-up-Fenster mit Optionen, mit denen Sie das Problem sofort beheben können – etwa durch Änderung der Profileinstellungen.

Zusammenfassung

Auf den ersten Blick mag ein zusätzlicher Schalter, der die Kommunikationsmöglichkeiten einschränkt, unnötig erscheinen, doch sein tatsächlicher Nutzen hängt davon ab, wie gut Sie Einwilligungen verwalten. Haben alle Kontakte Opt-in und Opt-out korrekt ausgefüllt, sind Kontakteinwilligungen tatsächlich nicht erforderlich. Ist dies nicht der Fall, erweisen sie sich als notwendiges Werkzeug, um im Einklang mit dem Gesetz zu handeln und die Glaubwürdigkeit der Marke zu wahren.

Quellen:

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